Baupfusch unter Wasser: Auf Tauchgang an der Museumsinsel
Der Neubau der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel ist Berlins berühmteste Tauchstelle. Neun Meter unter Wasser beseitigen Spezialkräfte den Baupfusch einer gefeuerten Firma. Die Kosten explodieren, der Zeitplan geht nicht auf.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Knapp über null Grad liegt die Wassertemperatur der Spree am Kupfergraben. Da müssen die jetzt durch, die Taucher von Leunert. Da müssen die jetzt rein, um genau zu sein. Uwe Borrasch, kurze schwarze Haare, hat vorgesorgt. Lange Unterwäsche, wollener Pullover und ein schwarzer Kunststoffanzug als dritte Schicht, dann erst schlüpft er in den wasserdichten Taucheranzug. Nun sitzt er am Rand des Pontons, die Füße im Wasser, wie auf einer Bühne – Pergamonmuseum und das Neue Museum sind seine Kulisse. Er wartet, dass ihm der gelbe Helm gereicht wird. Dann taucht er ab, neun Meter tief ins Trübe.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true