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Demonstration in Berlin-Mitte blockiert: „Bärgida“ tritt auf der Stelle
Gegendemonstranten haben am Montagabend den Zug des Berliner Ablegers der Anti-Islam-Bewegung "Pegida" zum Brandenburger Tor verhindert. Den 400 "Bärgida"-Anhängern standen insgesamt etwa 6000 Gegner gegenüber.
- Frank Jansen
- Timo Kather
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Um 19.06 Uhr gingen am Brandenburger Tor die Lichter aus. Den Tag über hatte man in der Senatskulturverwaltung über einen Vorschlag von Ramona Pop beraten – und war dem Vorschlag der Oppositionspolitikerin gefolgt. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus hatte angeregt, den Strom abzudrehen, sobald sich die „Bärgida“-Demonstranten, vor Berlins Wahrzeichen versammeln würden. „Berlin ist eine weltoffene Metropole – darum sollte das Brandenburger Tor als Wahrzeichen unserer Stadt keine Kulisse für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bieten“, sagte Pop. Sie hatte sich von Köln inspirieren lassen. Dort wurden anlässlich der „Kögida“-Demonstration die Lichter des Doms abgestellt.
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