
© Sandra Ritschel
Inklusionspreis: ein Porträt von Graf Fidi: Battle-Rapper auf Mission
Graf Fidi ist Musiker, Sozialpädagoge - und „Inkluencer“. Jetzt trat er bei der Verleihung des Inklusionspreises im Roten Rathaus auf. Ein Porträt.
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Hip-Hop ist nicht gerade dafür bekannt, sensibel mit Sprache umzugehen: Wörter wie „Spast“ oder „behindert“ werden schnell und ohne nachzudenken als Beleidigung verwendet. Doch es geht auch anders. „Ich mach das mit links!“, kontert Graf Fidi, und zwar mit dem „Schlimmen Finger“, so heißt das Album des Berliner Rappers, der bei der Verleihung des Berliner Inklusionspreises des Lageso auftrat. Hans-Friedrich „Fidi“ Baum, so der bürgerliche Name des 38-Jährigen, hat an einer Hand nur einen Finger und benutzt aufgrund einer Spastik für größere Strecken einen Rollstuhl.
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