Durchsuchung bei der "Morgenpost": Bei Anruf Razzia
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Kommunikativ. Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) hat bei der „Berliner Morgenpost“ angerufen, als die Staatsanwaltschaft dort zur Durchsuchung schritt. Er habe damit eine Eskalation vermeiden wollen.

© dapd

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Durchsuchung bei der "Morgenpost": Bei Anruf Razzia

Opposition und Journalistenverbände kritisieren die Durchsuchung von Büro und Wohnung eines Journalisten der „Morgenpost“. Am Freitag wurde bekannt, dass Justizsenator Heilmann den Chefredakteur während der Durchsuchung informiert hatte.

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Die kürzlich erfolgte Razzia in der Redaktion der „Berliner Morgenpost“ hat zahlreiche Proteste ausgelöst. Neben massiver Kritik von Journalistenverbänden hat der Axel-Springer-Verlag, zu dem die Zeitung gehört, Rechtsmittel gegen den Einsatz vom Mittwoch eingelegt. Ein „Morgenpost“-Reporter steht im Verdacht der Beamtenbestechung, deshalb hatte sich die Staatsanwaltschaft zur Durchsuchung von Büro und Wohnung des Journalisten entschlossen – ein wegen der grundgesetzlich verankerten Pressefreiheit brisanter Vorgang.

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