Drogenpolitik: Berliner CDU will Kiffer härter verfolgen
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In Berlin bleibt der Besitz von bis zu 15 Gramm Cannabis in der Regel straffrei. In anderen Bundesländern sind die Regeln strenger.

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Drogenpolitik: Berliner CDU will Kiffer härter verfolgen

Die Berliner Union erwägt, die straffreie Cannabis-Menge von derzeit 15 Gramm auf sechs Gramm zu senken. Doch damit steht sie in der Landespolitik alleine da.

Von Sabine Beikler

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Beim Konsum von Cannabis-Produkten liegt Berlin im Vergleich zu anderen Bundesländern an der Spitze. Bei einer Befragung unter Schülern der neunten und zehnten Klassen hätten 29 Prozent angegeben, dass sie schon Erfahrungen mit Cannabis gemacht hätten, sagte die Landesdrogenbeauftragte Christine Köhler-Azara. Zwar sei die Zahl der jugendlichen Kiffer „leicht rückläufig“, sagt Köhler-Azara. Doch gebe es erhebliche gesundheitliche Risiken durch den Konsum. Bei einer Expertenanhörung am Dienstag sprach sich Köhler-Azara dafür aus, den strafverfolgungsfreien Grenzwert von derzeit 15 Gramm Cannabis herabzusenken. Die CDU erwägt eine Absenkung auf den Grenzwert von sechs Gramm – und steht damit in der Landespolitik allein da. SPD, Grüne, Linke und Piraten wollen an der bisherigen Regelung festhalten.

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