Wegen Verbots von Bundeswehr-Werbung: Berliner Gymnasium erhält Friedenspreis
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Nach dem Aussetzen der Wehrpflicht hat die deutsche Armee Schwierigkeiten, genug Rekruten für sich zu gewinnen.

© dpa/picture alliance

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Wegen Verbots von Bundeswehr-Werbung: Berliner Gymnasium erhält Friedenspreis

Um neue Rekruten für sich zu gewinnen, gehen Offiziere immer häufiger direkt an Schulen. Das Robert-Blum-Gymnasium in Berlin-Schöneberg hat solche Werbeauftritte untersagt - und wurde dafür mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Von Sabine Beikler

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Das Berliner Robert-Blum-Gymnasium hat als eine von zwei deutschen Schulen den Aachener Friedenspreis erhalten. Der mit 2000 Euro dotierte Preis sollte am Sonntagabend in der „Aula Carolina“ in Aachen verliehen werden. Die Initiative, der unter anderem die Stadt Aachen, der DGB und christliche Organisation angehören, zeichnete die Schöneberger Oberschule und die Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach am Main stellvertretend für alle Schulen aus, die der Bundeswehr durch Beschlüsse ihrer Schulkonferenzen Werbeauftritte untersagt haben. Man wolle den Mut von Schülern, Eltern und Lehrern würdigen und „ein Signal gegen den Mainstream der Militarisierung in unserer Gesellschaft setzen“, heißt es in der Begründung.

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