Gewalt in Neukölln und Querdenker-Protest: „Wir haben den Judenhass zur Gänze unterschätzt“
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Eine junge Frau mit Kippa nimmt am Samstag (15.09.2012) in Berlin an einer Demonstration teil. Der Kippa-Spaziergang, zu dem im Internet aufgerufen worden war, sollte ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und fand auch anlässlich des bevorstehenden jüdischen Festes Rosch ha-Schana (jüdischer Neujahrstag) statt.   Foto: Britta Pedersen dpa/lbn  +++(c) dpa - Bildfunk+++ |

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Gewalt in Neukölln und Querdenker-Protest: „Wir haben den Judenhass zur Gänze unterschätzt“

Wolfram Pemp ist der Antisemitismusbeauftragter der Berliner Polizei. Er spricht über die Ausschreitungen in Neukölln – und die Gewaltbereitschaft junger Männer.

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Herr Pemp, vor zwei Wochen eskalierte die Situation in Nahost mit Auswirkungen bis nach Berlin. Vergangene Woche gab es Ausschreitungen einer pro-palästinensischen Demo in Neukölln. Wie ist die Atmosphäre in unserer Stadt aus Sicht des polizeilichen Antisemitismusbeauftragen zu beschreiben?

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