Nach der NRW-Wahl: Berliner SPD rückt nicht von linkem Profil ab
zum Hauptinhalt
Die Berliner SPD von Landeschef Michael Müller würde Rot-Rot-Grün gern zum Modell für den Bund machen.

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Tagesspiegel Plus

Nach der NRW-Wahl: Berliner SPD rückt nicht von linkem Profil ab

Noch hält Berlins SPD an der Idee einer rot-rot-grünen Koalition im Bund fest - trotz der jüngsten Wahlschlappen. Bald stehen die nächsten Entscheidungen an.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Das hatten sich die Berliner Genossen anders vorgestellt. Der SPD-Landesverband wollte am 20. Mai im Hotel Estrel seine Kandidaten für den Bundestag mit dem Rückenwind küren, den man sich vom angeblichen Heilsbringer Martin Schulz erhoffte. Jetzt stehen die Sozialdemokraten auch in der Hauptstadt bedröppelt da. Noch im März hatte der SPD-Landeschef Michael Müller auf einer Klausurtagung der Parteispitze von einer „sehr guten Ausgangslage“ gesprochen. Am Sonntagabend, nach der dritten Wahlniederlage der Sozialdemokraten, war es endgültig vorbei mit dem Optimismus. „Das trifft uns ganz hart“, sagte Müller.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })