Fußgängerunterführung am ICC: Berlins Tunnel des Grauens wird geschlossen
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Gruselecke im Untergrund. Viele Fußgänger meiden den Tunnel am ICC, der einst eigens für sie dort angelegt wurde.

©  Kai-Uwe Heinrich

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Fußgängerunterführung am ICC: Berlins Tunnel des Grauens wird geschlossen

Die Senatsverkehrsverwaltung will den Fußgängertunnel am ICC dichtmachen. Im Bezirk findet das überwiegend positive Resonanz.

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Wie ein Befreiungsschlag wirkte in Charlottenburg-Wilmersdorf die Nachricht, dass die Senatsverkehrsverwaltung die Fußgängerunterführung am ICC schließen will. Der riesige Tunnel ist ständig verschmutzt, wirkt eklig und schummrig, Rolltreppen und Fahrstühle sind meist außer Betrieb. Bezirkspolitiker bezeichnen den – als Drehort gerne genutzten – Tunnel zwischen Messedamm, Masurenallee und Neuer Kantstraße als „Angstraum“, „Schmuddelecke“ und „Schandfleck“, viele Fußgänger meiden ihn. 345 000 Euro kosteten Unterhalt, Wartung und Beseitigung von Vandalismusschäden 2016. Nicht nur deshalb wird die Schließung im Bezirk fraktionsübergreifend befürwortet. Schließlich wird nun der Weg frei für die Modernisierung der Kreuzung zwischen ZOB, ICC und Messe.

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