Naturschutz im Südwesten: BUND vor Ort: 1,5 Millionen neue Nachbarn
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Evelyn Kersten, Sprecherin des BUND-Südwest, nennt die Ameisen "ihre Mädels".

© Anett Kirchner

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Naturschutz im Südwesten: BUND vor Ort: 1,5 Millionen neue Nachbarn

Die Bezirksgruppe Südwest des BUND ist mit 800 Mitgliedern die größte in Berlin. Die Umweltschützer kümmern sich um den Gewässerschutz, um den Erhalt von Wald und seinen Bewohnern, sie zeichnen naturnahe Gärten aus - und sie klären über Wiesen-Waldameisen auf.

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Wenn Evelyn Kersten liebevoll von "ihren Mädels" spricht, meint sie die etwa 1,5 Millionen Wiesen-Waldameisen, die in ihrem Garten leben. Das Nest des Ameisenvolkes besteht aus Erde, Zweigen, Blättern, Holz, Kiefernnadeln und einem weitläufigen Geflecht unterirdischer Gänge. Evelyn Kersten hat Äste für das Nest gesammelt, "damit meine Mädels hier ihren Bau erweitern und nicht in die Gärten der Nachbarn wandern". Die Wiesen-Waldameise ist selten, daher streng geschützt. Damit dieser Staat erhalten bleibt, kümmert sich die Bezirksgruppe Südwest vom Landesverband Berlin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darum. Evelyn Kersten ist die Sprecherin.

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