
© André Görke
Aus der Bezirksverordnetenversammlung: Resolution gegen Heß-Demo
Bezirksverordnete verurteilen geplanten Neonazi-Aufmarsch in Spandau.
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Einmütig hat die Spandauer Bezirksverordnetenversammlung auf Initiative der Linksfraktion eine Resolution gegen den geplanten Marsch von mehreren hundert Neonazis vom Bahnhof Spandau zum ehemaligen Standort des alliierten Kriegsverbrechergefängnisses an der Wilhelmstraße beschlossen. Anlass für den Aufmarsch ist der 30. Todestag des einstigen Hitler-Stellvertreters, der sich als letzter Insasse der Haftanstalt das Leben nahm. „Die Bezirksverordnetenversammlung Spandau verurteilt den für den 19. August geplanten Marsch von Neonazis für den Kriegsverbrecher Rudolf Heß“, heißt es in der von BVV-Vorsteherin Gabriele Schiller (SPD) verlesenen Erklärung. „Die Bezirksverordnetenversammlung setzt damit ein Zeichen für Demokratie, gegen Intoleranz, Ausgrenzung, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit.“ Ebenfalls angenommen wurde der Antrag der Linken, das Bezirksamt möge die Spandauer ermuntern, "am 19. August ein deutliches Zeichen gegen den Marsch von Nazi-Verehrern zu setzen".
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