Spandau: Heimatkundler verweist auf Nazi-Bezug: Zitadellen-Posse wird peinlich
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Der Absender auf dem Briefumschlag des Kulturamtes.

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Spandau: Heimatkundler verweist auf Nazi-Bezug: Zitadellen-Posse wird peinlich

Karl-Heinz Bannasch wirft den Initiatoren der Umbenennung mangelndes Geschichtsbewusstsein vor. "Zitadelle Berlin" wurde einst der Verteidigungsabschnitt um den Führerbunker genannt.

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In der Debatte um die Zuordnung der Zitadelle hat sich jetzt auch der Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau, Karl-Heinz Bannasch, zu Wort gemeldet. Er verwies darauf, dass in der Endphase des Zweiten Weltkrieges der zentrale Verteidigungsabschnitt rund um den sogenannten Führerbunker von den damaligen Machthabern aus Durchhaltegründen als "Zitadelle Berlin" bezeichnet wurde. "Diejenigen, die aus Marketing- und Profitinteresse diese Umbenennung betreiben, haben also sein Eigentor geschossen", zitiert Bannasch in seiner Erklärung den Berliner Historiker Prof. Dr. Felix Escher. "Was weitläufig erscheinen will, ist doch nur geschichtsvergessen."

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