Energetische Sanierung: Champagner im Märkischen Viertel
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Energetische Sanierung: Champagner im Märkischen Viertel

Zufriedene Mieter und neue Nachbarn: Die energetische Sanierung tut der Hochhaus-Siedlung offenbar gut. Ein bisschen gemeckert wird trotzdem.

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Zufriedenheit auf Berliner Art, das ist Perlwein und ein bisschen Gemecker: Der Rundgang durchs Märkische Viertel am Mittwoch verschafft Klaus Wowereit (SPD) einen vielfältigen Einblick in die Gefühlswelten von Gesobau-Mietern, die schon in modernisierten Wohnungen leben. Das Gemecker ist sogar charmant verpackt. Ganz nah rutscht die Frau auf der Bank im Einkaufszentrum an den Regierenden Bürgermeister heran, juxt, lacht und bezirzt ihn dann. 60 Euro Miete mehr müsse sie jetzt im Monat für ihre neue Wohnung bezahlen, dabei sei die drei Quadratmeter kleiner als die alte, und den Abfall müsse sie selber nach unten tragen, statt ihn wie früher bequem im Müllschlucker zu entsorgen. Das sei doch nicht richtig, meint die Frau. Wowereit widersteht der Umgarnung. Die Müllschlucker seien unhygienisch gewesen. „Und die Sanierung ist wichtig, damit die Akzeptanz der Mieter erhalten bleibt“, sagt der Regierende.

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