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Serratien-Keim: Charité: Bei uns wird nicht geschlampt
Die Charité hat die Kritik zurückgewiesen, dass der Hygienezustand auf ihrer Frühchenstation mangelhaft sei. Zudem wurde bekannt, dass sich im Oktober auch im Herzzentrum ein Säugling bei dem später verstorbenen Baby angesteckt hatte. Über die Ursachen wird weiterhin gestritten.
- Sandra Dassler
- Tobias Reichelt
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Am Berliner Herzzentrum hat sich ein zweites Kind mit dem Serratien-Keim angesteckt, an dem ein Neugeborenes am 5. Oktober verstorben war. Das bestätigte der Direktor der Klinik für Angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie, Felix Berger, am Dienstag auf einer Pressekonferenz von Herzzentrum und Charité. Der Junge, der aus einer Potsdamer Klinik kam, sei wie das später verstorbene Kind am 2. Oktober operiert worden und habe neben diesem gelegen, sagte er. Der Junge sei erfolgreich mit Antibiotika behandelt worden und könne am heutigen Mittwoch entlassen werden.
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