Schöneberger Kleingartenkolonie: Das Ende eines Baumhauses
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Abrisskommando. Am Sonntag wurde das Baumhaus abgebaut.

© Ivos Piacentini

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Schöneberger Kleingartenkolonie: Das Ende eines Baumhauses

Der Bezirk und der Kleingartenverband forderten schon lange den Abriss des Baumhauses. Nach jahrelangem Kampf riss die Familie das Bauwerk nun selbst ab.

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Behördenposse, Verbandsfarce – andere Begriffe fallen einem kaum ein bei dem langjährigen Theater um das Baumhaus auf einer Parzelle in der Schöneberger Kleingartenkolonie Samoa. Jahrelang kämpfte die Familie Piacentini für ihr in der Baumkrone angelegtes, kleines Bauwerk und gegen Engstirnigkeit in Verwaltung und Kleingärtnerverband. Jetzt hatten die Piacentinis genug von dem Gezerre und verabschiedeten sich am letzten Tag des zu Ende gegangenen Jahres von dem liebgewordenen Baumhaus, in dem zeitweilig auch ein Eichhörnchen Unterschlupf gefunden und seinen Kobel gebaut hatte. Viele Freunde waren gekommen. Es gab Glühwein, und Ivos Piacentini hatte einen großen Topf Wildschweingulasch gekocht. Und dann rissen sie gemeinsam das behördlich so umstrittene Baumhaus Latte für Latte ab.

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