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Kurt-Schumacher-Platz: Das verbindende Element: ein neues, grünes Rund
„Was fehlt ist der Zusammenhang der einzelnen Flächen. Der Platz zerfällt einfach in vier Teile“, sagt Stephan Buddatsch vom Berliner Landschaftsplaner-Büro Topos.
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„Was fehlt ist der Zusammenhang der einzelnen Flächen. Der Platz zerfällt einfach in vier Teile“, sagt Stephan Buddatsch vom Berliner Landschaftsplaner-Büro Topos. Stimmt. Ein nicht abreißender Fahrzeugstrom auf der Straßenkreuzung teilt den Kurt-Schumacher-Platz in vier autonome Ecken. Ihre einzige Gemeinsamkeit: Überall ist es gleich lärmig. Der zweite Mangel: Es fehlt dem Kurt-Schumacher-Platz an städtebaulicher Qualität. Auch eine aufwendige Freiflächengestaltung vor rund zwei Jahrzehnten hat die Aufenthaltsqualität nicht gesteigert. In der geplanten Schließung des Flughafens Tegel sieht das Topos-Team aber die Chance, den Platz neu zu entwickeln und in seiner Bedeutung als Tor nach Reinickendorf wie auch zur Berliner Innenstadt zu stärken. Besonders durch den Wegfall der Bauhöhenbegrenzung in der bisherigen Einflugschneise wäre eine höhere und dichtere Bebauung am Platz möglich. Das betrifft nicht nur die bisherige eingeschossige Ladenzeile auf der Südwestseite des Platzes, sondern auch das Einkaufszentrum gegenüber. Um die Platz-Teile zusammenzuführen und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer zu steigern, muss der Fahrzeugverkehr gebremst werden. Prognosen gehen von einem leichten Rückgang nach Schließung von Tegel aus.
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