Prozess um den Tod von Jonny K. geplatzt: Das Verfahren beginnt von vorn
Ein Schöffe brachte das Verfahren um die brutale Tat am Alexanderplatz zum Scheitern. Das Gericht erklärte ihn für befangen. Wie groß ist der Schaden?
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Der junge Berliner Jonny K. starb in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 2012 nach einer Prügelattacke am Alexanderplatz. Wie aus dem Nichts sollen sechs junge Männer, 19 bis 24 Jahre alt, den Schüler geschlagen und getreten haben. Er stürzte und prallte auf das Straßenpflaster. Jonny K. starb an Hirnblutungen. Sieben Monate nach der schrecklichen Tat begann vor dem Landgericht der Hauptstadt der Prozess. Die mutmaßlichen Angreifer gaben eine Beteiligung an der Schlägerei zu. Zugleich bestritten sie aber Schuld am Tod des 20-Jährigen und belasteten sich teilweise gegenseitig. Doch am fünften Verhandlungstag sorgte ein Eklat um einen Schöffen für das Aus. „Das Verfahren wird in Übereinstimmung aller Prozessbeteiligten ausgesetzt“, verkündete der Vorsitzende Richter Helmut Schweckendieck am Montag. Drei der Angeklagten kamen nach acht Monaten Untersuchungshaft vorläufig frei.
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