
© Lars Stroschen
Berliner Hotelier sattelt um: Das verrückteste Flüchtlingsheim der Welt
In der Propeller Island City Lodge können Gäste bisher in ungewöhnlichem Ambiente nächtigen. Jetzt sollen Flüchtlinge einziehen.
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Ein Kunstobjekt in Wilmersdorf, das vor Jahren auch in internationalen Medien gern als „verrücktestes Hotel Deutschlands“ bezeichnete wurde, steht vor dem Umbruch. Voraussichtlich bis Ende Oktober können Logiergäste noch in einem Sarg schlummern oder ihr Haupt in einem „fliegenden Bett“ aufs Kopfkissen legen. Dann will der Eigentümer und Betreiber der künstlerisch ausgestalteten Herberge auf den Etagen eines Altbaus in der Albrecht-Achilles-Straße Flüchtlinge einziehen lassen. „Welcome refugees, space available soon“, inseriert sein signalrotes Plakat im Fenster eines leerstehenden Ladengeschäfts neben dem Hoteleingang. Und damit auch die Nachbarn der „Propeller Island City Lodge“ verstehen, worum es geht, wird ergänzt: „Jetzt ist es so weit! Hier entsteht ein Heim für Flüchtlinge.“
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