Tierdressur: Das wilde Wohnzimmer
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Nichts ist unmöglich. Die Eule der Filmtierschule Harsch fliegt durch Märchenfilme.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Tierdressur: Das wilde Wohnzimmer

Ein Schwein rollt fürs ZDF den Teppich aus, ein Pinscher reitet für einen Werbespot auf dem Staubsauger: Wenn in Berlin Tiere vor der Kamera stehen, stammen sie meist aus der Schule von Familie Harsch.

Von Julia Prosinger

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Normi stakst über eine Wippe, seine rosa Beine zittern, suchen Halt. Normi rollt einen roten Teppich aus, mit der Nase, Speichel tropft. Normi schubst eine Dose durch den Raum, bis die sich zwischen Tischbein und Wand verkantet. Normi ist zehn Monate alt und ein Minischwein. Mit dieser Nummer ist er der Star in der ZDF-Serie Löwenzahn. „Zum Glück sind Schweine verfressen“, sagt Astrid Harsch, 45, graue Haare. Um ihre Hüfte hängt ein schwarzer Lederbeutel, voll mit kleinen Fleischbrocken. Ohne Belohnung, sagt sie, kann man Tiere nicht dressieren. In der Dose ist ein Loch: Normi stubst, Leckerlis fallen heraus.

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