Kampf gegen Raser in Berlin: Der Blitzermarathon war Show für einen Tag
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Ein Polizeibeamter blickt durch den Sucher eines Tempo-Messgeräts.

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Kampf gegen Raser in Berlin: Der Blitzermarathon war Show für einen Tag

Der Blitzermarathon der Polizei war sinnlos, Autofahrer behalten nur kurzzeitig ihr Tempo im Blick. Um Raserei nachhaltig zu verhindern, brauchen wir massenweise fest installierte Starenkästen.

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Es war mal wieder eine Veranstaltung ohne jede Logik. Der so genannte Blitzermarathon hat in dieser Woche die Einsatz-Kräfte hunderter Polizisten gebunden. Er hat – dafür hatte die Polizei mit ihrem unüberhör- und unübersehbaren Ankündigungsmarathon gesorgt – die meisten Autofahrer dazu gebracht, mit sturem Blick auf den Tachometer die Geschwindigkeitsbegrenzung zu beachten. Doch dieser Fixierungs- und Sedierungseffekt wird nicht lange halten, das werden die meisten zum Blitzen abkommandierten Polizisten aus Erfahrung wissen. Bald werden manche Berliner wieder rasen, andere nicht. Die Bußgeldeinnahmen der Polizei dürften am Tag der Dauerkontrolle à la Big Brother sogar geringer gewesen sein als an einem der sonst üblichen Bußgeld-Raids, die immer mal wieder stattfinden. Wer sich an diesem Tag ein Knöllchen wegen Raserei am Steuer eingefahren hat, der müsste eigentlich gleich den Schein abgeben, wegen geistiger Abwesenheit in Leben und Straßenverkehr.

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