Schauplatz Berlin (Auflösung 23): Der geborene Berliner
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Gedenktafel für den Kabarettisten, Komponisten und Drehbuchautor Günter Neumann (1913 – 1972) auf dem nach seinem Nachkriegskabarett benannten Trümmerhügel Insulaner (Munsterdamm / Schöneberg)

© Axel Mauruszat / Wikipedia.org

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Schauplatz Berlin (Auflösung 23): Der geborene Berliner

Fast an jeder Ecke in Berlin hängt eine Gedenktafel, 2861 sind es insgesamt. Der Tagesspiegel bietet jede Woche ein Gedenktafel-Rätsel. Hier finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Auflösung zu unserer dreiundzwanzigsten Folge.

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Der Mann, „dem Berlin viel verdankt“, wird mit dieser Widmung auf einer Porzellantafel an jenem gelben Haus geehrt, in dem er vor 100 Jahren das Licht der Welt erblickte. An ganz anderer Stelle, in einem anderen Bezirk, zeigt eine Kupferplatte Günter Neumanns freundliches Profil. Ein Narr und eine Eule blicken vom Rand der Tafel auf ihn herab, die Schrift rühmt ihn als „unvergessene Stimme“ dieser Stadt. Der beschmierte Sockel der Tafel steht in einem Laubwäldchen, das auf den angehäuften Trümmern des Zweiten Weltkriegs wächst. Von hier schaut man schön über Berlin hinweg und hört  Vögel zwitschern. Aber nicht dieser künstliche Hügel selbst ist mit unserem Jubilar verbunden. Vielmehr wurde umgekehrt die Namensgebung des Ortes, der 1951 Insulaner genannt wurde, inspiriert durch sein populärstes Lebenswerk.

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