Berlin: Der Gleispalast
Am 28. Mai soll der neue Hauptbahnhof fertig sein – mit Reisezentren und Einkaufswelt auf vier Etagen. Ein erster Rundgang
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Seit’ an Seit’ liegen die chinesischen und die österreichischen Granitplatten auf dem Weg zur Austernbar. Die chinesischen sind etwas heller als die österreichischen, aber noch kommen sie alle nicht zur Geltung, weil sich Baumaterial darauf stapelt. Auch die Austernbar existiert noch nicht. Aber einen Spitznamen hat sie schon: „Zum Kanzlerblick“ nennen die Bahnleute diese Ecke im Südwestteil des neuen Hauptbahnhofs. Von der zugehörigen Terrasse schweift der Blick über ein riesiges Schlammloch zu Kanzleramt und Spreebogen. In gut zwei Monaten soll der Krater, der „Washingtonplatz“, so weit urbanisiert sein, dass Barbesuchern nicht die Auster im Halse stecken bleibt und Amerikaner nicht beleidigt sind.
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