Berlin: Der große Unterschied Heute zieht der transgeniale CSD durch Berlin
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Berlin: Der große Unterschied Heute zieht der transgeniale CSD durch Berlin

Ein Protest gegen Gentrifizierung und Rassismus

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Wenn am Sonnabend der transgeniale Christopher Street Day, auch „Kreuzberger CSD“ genannt, am Rathaus Neukölln startet, wird sich wohl mancher wundern: „Das ist doch gar nicht Kreuzberg?“ Doch die Route über Hermannplatz und Kottbusser Damm zum Heinrichplatz verbindet die beiden Bezirke, die am meisten von dem betroffen sind, was mit der Demo gerade kritisiert werden soll: Gentrifizierung, die Verdrängung alteingesessener einkommensschwacher Bewohner durch zahlungskräftige Neumieter. Das ist eines der wichtigen Themen, ein anderes ist Rassismus, vor allem gegen Muslime, und da sind die Kreuzberger Organisatoren gerade in Hochstimmung. Denn Judith Butler, die amerikanische Philosophin, Geschlechtertheoretikerin und Dekonstruktivistin von Kategorien wie „männlich“ und „weiblich“, hat auf dem großen CSD am vorigen Sonnabend den Zivilcouragepreis abgelehnt. „Ganz großes Theater! Danke, Judith!“, schreiben die Organisatoren auf ihrer Webseite.

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