Historische Hofschmiede Dahlem: "Der Hammer und ich, wir verstehen uns"
zum Hauptinhalt
Eingang zur Hofschmiede auf der Domäne Dahlem.

© Anett Kirchner

Tagesspiegel Plus

Historische Hofschmiede Dahlem: "Der Hammer und ich, wir verstehen uns"

Kunstschmied Torsten Thell arbeitet vornehmlich mit historischen Techniken und versucht auf neuzeitliche Methoden zu verzichten. Ein Besuch in der Hofschmiede.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

„Gehen Sie schon mal hinein, drücken einfach kurz auf den Türdrücker“, bittet Torsten Theel, der noch im Gespräch ist. Nicht zufällig sagt er das, denn er kennt die Reaktionen der Menschen, die ihn besuchen, weiß um den Zauber seiner Werkstatt: der Hofschmiede auf dem Gelände der Domäne Dahlem. Klack. Das grüne Holztor öffnet sich. Dahinter: eine aus der Zeit gefallene Welt, die zum Staunen einlädt. Vor allem der Schmiederaum im hinteren Teil. Hier schafft es nur wenig Tageslicht durch die milchglasigen Fenster. Es ist dunstig, sehr warm und riecht nach verbrannter Kohle. In der Mitte zwei Ambosse, Hämmer und Zangen liegen bereit. Das Herzstück bildet eine Feuerstelle. Fachleute nennen sie Esse, doch für den Laien sieht es wie ein Kamin aus.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })