Café Einstein in Berlin: Der Herr der Tische
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Café Einstein in Berlin: Der Herr der Tische

Er war Protokollchef der Volkskammer – und fast zwei Jahrzehnte im Café Einstein Garant für freundliche Noblesse: Dieter Wollstein geht in den Ruhestand.

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Jetzt tut er plötzlich, was er sein Leben lang nie getan hat: untertauchen. Will all dem Trubel um seinen Abschied entfliehen, erst nach München, dann nach Budapest. Dieter Wollstein on tour. Abstand gewinnen, Neues beginnen. Der Geschäftsführer im „Hinterzimmer der Macht“, wie manche das Café Einstein Unter den Linden nennen, hat die rote Linie des Ruhestands schon um ein Jahr überschritten. „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an!“ Nein, Udo Jürgens, bei Dieter Wollstein hört eine gewichtige Etappe erst einmal auf, dieses Immerdasein für das Leben der anderen, dieser Dauerlauf zwischen dem prall vollen Bestellbuch auf dem Tresen und den Gästen, die in diesem berühmten Café so zufrieden sind, weil sie sich gut behandelt fühlen.

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