Martin Och: Der Lockere, der nie locker ließ
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Martin Och.

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Martin Och: Der Lockere, der nie locker ließ

Er wurde nur 22: Der Berliner CDU-Schwulen-Aktivist Martin Och ist gestorben. Er wurde über die Parteigrenzen hinaus geschätzt.

Von Sabine Beikler

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Das konnte Martin Och beim besten Willen nicht verstehen: Warum ausgerechnet die Berliner CDU vom diesjährigen Christopher Street Day ausgeschlossen werden sollte. Denn es war die Berliner Union, die sich gegen die Parteilinie gestellt und sich für eine steuerliche Gleichstellung von Lebenspartnerschaften ausgesprochen hatte. Der 22-jährige LSU-Landesvorsitzende (Lesben und Schwule in der Union) ließ nicht locker und erreichte, dass ein LSU-Wagen mit kleinem CDU-Logo teilnehmen durfte. Wenn er etwas durchsetzen wollte, war Martin Och nicht zu bremsen. „Er konnte diskutieren bis zur Schmerzgrenze“, erzählt der CDU-Fraktionsvize Stefan Evers. Aber das habe ihm niemand übel genommen. Er sei eine „richtige Frohnatur“ gewesen.

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