
© Doris Spiekermann-Klaas
Archäologie: Dicke Brocken vom Schloss
Forscher hoffen auf einen Sensationsfund bei den Ausgrabungen am künftigen Humboldt-Forum, die inzwischen zur kleinen Schaustelle geworden sind. Touristen zücken ihre Kameras, jeden Freitag um 14 Uhr gibt es eine Führung. Bis zum Baubeginn wird gegraben und geforscht.
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Wind treibt den Staub über den Schlossplatz, aber die Archäologen, die gegenüber dem ehemaligen Staatsratsgebäude zwischen den Resten der Fundamente arbeiten, stören solche Wetterbewegungen nicht. Der Bauplatz am Schlossgelände hat mittlerweile eindrucksvolle Maße angenommen. Grabungsleiter Peter R. Fuchs spricht von 70 mal 35 Metern, „hier, über diesem Areal, stand einst das wuchtige Eosanderportal, der feierliche Eingang zum Schloss“.
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