Debatte um Eingriffsrecht in Berlin: „Die Bezirke sind keine Dorftrottel“
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Der Bürgermeister von Pankow Sören Benn (Die Linke).

© Jörg Carstensen/dpa

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Debatte um Eingriffsrecht in Berlin: „Die Bezirke sind keine Dorftrottel“

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hatte sich eine Beschränkung der Bezirksmacht gewünscht. Seine Kollegen in den Bezirksämtern wehren sich dagegen.

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Auch Pankow und Tempelhof-Schöneberg verteidigen ihre Eigenständigkeit. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte sich die Rückkehr des Ein- und Durchgriffsrechts zur Beschränkung der Bezirksmacht gewünscht, um etwa strittige Bauprojekte per Senatserlass durchbringen zu können. Pankows Bürgermeister Sören Benn (Linke) geht nun zum Gegenangriff über: „Ich würde mir auch manchmal ein Durchgriffsrecht der Bezirke gegenüber einzelnen Senatsverwaltungen wünschen, die monatelang nicht reagieren.“ Ihm schwebt eine „ verwaltungsinterne Genehmigungsfiktion“ vor: „Wenn eine erforderliche Stellungnahme einer Senatsverwaltung nach einem bestimmten Zeitraum nicht da ist, gilt das Anliegen als bestätigt, Genehmigung erteilt.“

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