Berlins Bibliotheken: Die geliehene Welt
zum Hauptinhalt
Die Bezirkszentralbibliothek "Mark Twain" in Marzahn-Hellersdorf.

© Kitty Kleist-Heinrich

Tagesspiegel Plus

Berlins Bibliotheken: Die geliehene Welt

Das Buch ist längst nicht mehr der Wesenskern der Bibliotheken. Was sie anbieten, erzählt auch etwas über die Kieze Berlins – und den Wert des Teilens.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Ist Patrizia Engelskirchen der Berg, der zum Propheten kommt? 50 Liter Diesel auf 100 Kilometer, drei Tonnen Papier im Nacken. Ein Papierberg mit Seele, der nun in der Tempelhofer Kaiser-, Ecke Rathausstraße zum Stehen kommt. Seit 20 Jahren lenkt Patrizia Engelskirchen als erste Frau an dieser Stelle einen Bücherbus durch Berlin. Für die Bibliothek Tempelhof-Schöneberg, ohne Unfall, immer knapp unter der erlaubten Höchstlast. Doch noch immer kommen, wenn sie die auszuleihenden Medien über ihren piepsenden Scanner zieht, manchmal Leute und fragen entgeistert: Und wer kommt jetzt und fährt den Bus?

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })