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Berlin: Die Kunst der kleinen Schritte
Unabhängig von den Trends des Kunstmarkts fördern die kommunalen Galerien Künstler und Kunstsinn im Kiez. Das Angebot ist beliebt, doch Sparzwang bedroht viele Standorte.
Von Claudia Wahjudi
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Es geht ganz einfach. Wer zu Hause ein originales Kunstwerk aufhängen, aber nicht mehr als 2,50 Euro dafür ausgeben will, braucht nur in die Artothek der Kommunalen Galerie Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz zu gehen, eine gerahmte Fotografie aus dem Regal zu nehmen und zum Tresen zu tragen. Dort prüft eine junge Frau den Personalausweis des Besuchers. Sie bittet um die Leihgebühr, nennt das Rückgabedatum, dann schlägt sie das Bild in Noppenfolie ein. Das Ganze dauert keine 15 Minuten – andere Gäste sind nicht zugegen.
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