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Wo wohnen Linksextreme in Berlin?: Die Nesthockerlegende
92 Prozent aller Berliner Linksextremisten wohnen noch bei Mutti. Das wurde zuletzt gern genüsslich kolportiert. Wer die Studie näher betrachtet, die dem Gerücht zugrunde liegt, merkt schnell: Da haben sich welche verrechnet.
Von Tiemo Rink
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Statistisch gesehen gibt es die Rigaer Straße mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht, zumindest nicht die von Linksextremen bewohnte Nummer 94. Statistisch gesehen wohnen Berlins Linksextreme nämlich zu Hause beziehungsweise „bei Mutti“, wie dieser Tage durchaus nicht unpaternalistisch in diversen Zeitungen zu lesen war. Als Grundlage dafür diente eine „Studie“ genannte Datensammlung des Berliner Verfassungsschutzes.
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