Berlin: Die Temperamentvolle
Margherita D’Amelio macht Körper elastisch – mit Qi Gong. Noch lieber folgt sie ihrer Tradition und tanzt Tarantella
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In dieser Wohnküche ist die Welt zu Hause. Die Stirnwand nimmt zur Hälfte eine riesige Landkarte ein, auf der die Hausherrin nachsehen kann, woher genau ihre internationalen Freunde kommen. Den Blick in den Hinterhof fängt ein selbst gebastelter Vorhang auf, der mal als Adventskalender begonnen hat: Andenken am Schnürchen. Gondel mit Liebespaar, parallel springende Delfine, sizilianische Ritter, japanische Papierballons und bunte Söckchen, in die „la befana“, die nette italienische Hexe, traditionell am Dreikönigstag die Geschenke stopft. Der rechte Teil der Küchenwand gehört Margherita D’Amelios Leidenschaft. Dort hängen vier Tamburine aus ihrer Heimat Apulien, dem Gargano. Instrumente, auf denen sie sich bei der Tarantella begleitet.
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