Berlin 2030 - Unsere Serie blickt in die Zukunft (6): Die Trutzburg wird zum Glaspalast
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In einem Gebäude: Ein Bürgeramtschild, daneben ein Clown und eine Frau, die nicht lacht.

© Robert Schlesinger dpa

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Berlin 2030 - Unsere Serie blickt in die Zukunft (6): Die Trutzburg wird zum Glaspalast

In der Zukunft haben selbstbewusste Bürger in einer transparenten Verwaltung mehr Möglichkeiten, aktiv mitzumachen. Noch sind die Dienstleistungen überschaubar, die von zu Hause aus erledigbar sind, doch es werden mehr.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

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Es war ein Ort des Schreckens, das rote Backsteingebäude in der Jüterboger Straße. Über Jahrzehnte wusste jeder Berliner, der die KFZ-Zulassungsstelle betrat, dass er frühestens nach vier Stunden die Kreuzberger Trutzburg verlassen würde. Aber selbst dort ist der Bürger, der ein Kennzeichen fürs Auto braucht, inzwischen ein schnell bedienter Kunde. „Die Lage hat sich sehr entkrampft“, sagt Udo Rienaß. Bevor der Abteilungsleiter in der Senatsinnenverwaltung kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde, hat er sich über 48 Jahre um die Reform der Berliner Verwaltung gekümmert.

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