Streit um Spendengelder in Berlin-Pankow: Die verschwundene Hilfe
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In Helferpose. Ronald Kucharski ließ sich im Frühsommer 2017 mit dem schwer kranken Paul und dessen Mutter Daniela Falk fotografieren. Das Bild veröffentlichen wir mit der Genehmigung der Mutter des inzwischen verstorbenen Jungen.

© Pankow live

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Streit um Spendengelder in Berlin-Pankow: Die verschwundene Hilfe

Ein Pankower Eventmanager sammelte mit einem Konzert Geld für einen todkranken Jungen aus Karow. Doch das versprochene Geld kam nicht an. Nicht zum ersten Mal fühlt sich ein karitativer Partner getäuscht.

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Ein großes Sommerfest zugunsten eines schwer kranken Kindes hatte Eventmanager Ronald Kucharski angekündigt. „Spirit of Summer“ nannte er das Event, das er am 29. Juli in Karow plante. Kucharski betreibt in dem Nordberliner Ortsteil auch das Lokal „Bilderstübchen“. Als der kleine Paul kurz vor dem Konzert überraschend starb, entschied er: „Jetzt erst recht.“ Das Open-Air-Konzert wurde dem Gedenken an Paul gewidmet, die Spendengelder – fünf Euro von jedem verkauften Ticket – sollten der Mutter des Jungen helfen, wieder in ein normales Leben zurückzufinden. Ein behindertengerechtes Fahrzeug, das Paul und seine Mutter bekommen sollten und das dank eines Sponsors schon finanziert sei, werde an ein anderes Kind oder eine geeignete Hilfsorganisation übergeben, sagte Kucharski unmittelbar vor dem Konzert dem Tagesspiegel.

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