Nach Tod einer Elfjährigen: Die Wutreden des Anti-Mobbing-Trainers
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Gedenkstätte aus Kerzen und Blumen vor dem Eingang zur Hausotter-Grundschule in Reinickendorf.

© Paul Zinken/dpa

Tagesspiegel Plus Update

Nach Tod einer Elfjährigen: Die Wutreden des Anti-Mobbing-Trainers

Der Tod eines Mädchens hat eine Debatte über Mobbing an Schulen ausgelöst. Carsten Stahl hat daher Eltern und Politiker eingeladen. Zu Wort kommen sie kaum.

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Noch bevor die Veranstaltung beginnt, geht das Schauspiel los. Im Saal des Seniorenheims Domicil in der Reinickendorfer Herbststraße steht am Freitagabend kurz vor 19 Uhr Anti-Mobbing-Coach Carsten Stahl und gibt ein Interview. Rollkragenpullover unter Jackett, Jeans über Schnürschuhen, die Haare trägt er an den Seiten kurz. Der Journalist stellt kaum zwei Fragen, da hat sich Stahl bereits derart in Rage geredet, dass sein Gesicht rot anläuft und an seinem tätowierten Hals eine dicke Ader pulsiert.

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