Massenflucht über Ungarn nach Berlin
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Wolken hängen über dem Gelände der früheren Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau. Auf dem Gelände wurden kurzfristig Zelte errichtet, in denen 600 Flüchtlinge untergebracht werden können.

© Paul Zinken/dpa

Tagesspiegel Plus Update

1000 Flüchtlinge aus Budapest erwartet: Die Zeltstadt in Spandau steht

Der Senat ergreift angesichts der zusätzlichen Flüchtlinge aus Ungarn Notmaßnahmen: Unter anderem ziehen Flüchtlinge in den Flughafen Tempelhof ein - und in die Kaserne in Spandau.

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Eigentlich hatte Berlin ja Zeltstädte für Flüchtlinge immer ausgeschlossen, aber dann ging auf einmal alles ganz schnell: Als Innensenator Frank Henkel (CDU) am Donnerstagnachmittag auf dem Gelände der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau eintrifft, werden nur noch Feldbetten aufgestellt und erste Filzfußböden verlegt. Henkel schüttelt Hände, dankt vielen Einsatzkräften persönlich und erkundigt sich bei Betreibern der Unterkunft, Polizei und Feuerwehr nach dem Stand des Aufbaus; wenig später wollte auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) vorbeischauen.

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