
© Thilo Rückeis
Treberhilfe: Ehlert hält weiter die Zügel in der Hand
Vor einem Jahr begann die Affäre um die Treberhilfe und ihren Chef Harald Ehlert. Die Folgen sind noch lange nicht aufgearbeitet. Bislang scheiterten alle Versuche, Ehlert tatsächlich zu entmachten.
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Man sollte glauben, dass zwölf Monate genügen. Zwölf Monate, um eine Affäre zu beenden, die heute vor einem Jahr mit der kurzfristig zurückgezogenen Klage am Verwaltungsgericht gegen eine Fahrtenbuchauflage begann: Die Affäre um Harald Ehlert, den Gründer und ehemaligen Geschäftsführer der gemeinnützigen Treberhilfe GmbH, dessen Dienstwagen-Maserati und sein luxuriöser, durch öffentliche Gelder ermöglichter Lebensstil. Zu dem gehörten ein Jahresgehalt von angeblich rund 350 000 Euro, eine günstige Wohnung in der als Schulungszentrum deklarierten, üppig ausgestatteten Villa „denkMal“ in Caputh und mehrere noble Dienstwagen samt Chauffeur.
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