Vergiftete Greifvögel in Berlin: Ein Friedhof in Gesundbrunnen als Tatort
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Ein Habicht, aufgenommen in der Nabu-Wildvogelstation im Forsthaus Wuhletal in Berlin.

© picture alliance / dpa

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Vergiftete Greifvögel in Berlin: Ein Friedhof in Gesundbrunnen als Tatort

Seit 2016 wurden in Berlin mindestens 13 Habichte und Bussarde vergiftet. Elf der Taten wurden am selben Ort begangen. Mehrere Motive sind denkbar.

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Auf dem Friedhof St. Elisabeth II in Gesundbrunnen an der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Pankow geschieht Schauriges: Immer wieder werden dort Greifvögel vergiftet; mindestens drei waren es im vergangenen Jahr, ebenso viele im Jahr davor. Von 13 erwiesenermaßen vergifteten Greifvögeln, die seit 2016 in Berlin gefunden wurden, verendeten elf allein auf diesem Friedhof östlich der Wollankstraße. Und erst vor kurzem wurden auf demselben Friedhof zwei weitere tote Greifvögel gefunden, die der Naturschutzbund (Nabu) dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Friedrichsfelde zur Untersuchung übergeben hat. Die toxikologischen Befunde stehen noch aus, aber die Erfahrung lässt die übliche Todesursache befürchten: Vergiftung.

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