Folge 9: Leistenbruch: Ein Sicherheitsnetz für das geschwächte Gewebe
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Folge 9: Leistenbruch: Ein Sicherheitsnetz für das geschwächte Gewebe

Ein Leistenbruch ist eine häufige Erkrankung – und sie muss immer chirurgisch repariert werden. 85 Prozent der Betroffenen sind Männer, wegen der Anatomie.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Die Schmerzen im Unterbauch kamen ohne Vorwarnung – aber zu einem konkreten Anlass. Siegfried Thiele, als Hausmeister die gute Seele einer Mehrfamilienvilla in Staaken, zögert nicht lange, als man ihn um Hilfe bittet. Ein behinderter Bewohner war aus dem Bett gefallen und seine Ehefrau schaffte es nicht, den 90-Kilo-Mann wieder zurückzuhieven. Also fasste Thiele mit an. Da passiert es. Erst ein Gefühl, als reiße etwas in der Leistengegend, erzählt der 64-Jährige, dann ein stechender Schmerz, der im Laufe des Tages immer schlimmer wird. Nach ein paar Tagen schließlich hält es Thiele nicht mehr aus. Er geht zu seinem Hausarzt. Der sagt: „Leistenbruch, ganz klar. Sie müssen sich operieren lassen.“

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })