Berlin: Eine für alle
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Berlin: Eine für alle

Seit Jahren verspricht der Senat die „One Stop Agency“ für Investoren. Jetzt versucht sich Harald Wolf daran – diesmal könnte es sogar klappen

Von Sabine Beikler

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Nicht einmal eineinhalb Jahre hat es gedauert, da sah die Stadt zwei Abgänge und zwei Aufstiege von Wirtschaftssenatoren: Wolfgang Branoner, Freifrau Juliane von Friesen, Gregor Gysi und jetzt Harald Wolf. Investoren kommentieren das Kommen und Gehen mit Zynismus, Hohn oder Verunsicherung. Die Aufgaben stapeln sich, Berlin bräuchte neue Wirtschaftsansiedlungen, bessere Konzepte für Arbeitsplätze, vor allem weniger Bürokratie – das Schreckgespenst eines jeden Investors. Andere Städte locken Unternehmen mit einer hervorragenden Infrastruktur oder übernehmen in einer Hand die Behördengänge für Investoren und umständliche Genehmigungsverfahren. Diese „One Stop Agency“ will die Berliner Politik schon seit Jahren. Aber warum musste es sechs Jahre dauern, bis der Senat am kommenden Dienstag diese Investorenhilfe beschließt?

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