Urteil gegen Raser: Empörung über Bewährungsstrafe
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Ein Gesetzesbuch zum Strafrecht

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Urteil gegen Raser: Empörung über Bewährungsstrafe

Das milde Urteil gegen einen Todesraser stößt auf großes Unverständnis. Doch Justizexperten sagen, dass Berliner Richter nicht lascher entscheiden als andere. Die Verkehrsrechtsprechung sei in den letzten Jahren sogar verschärft worden.

Von Fatina Keilani

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Das Urteil vom Mittwoch erscheint mild, und viele Tagesspiegel-Leser reagierten verständnislos: Eine junge Frau ist tot. Totgefahren von einem Raser ohne Führerschein, und dafür gibt es nur eine Bewährungsstrafe? Und das auch noch als Ergebnis eines Deals? Dass die 20-jährigen Zwillinge Miriton und Egzon C. nicht ins Gefängnis müssen, löste Unverständnis aus. Eins wird dabei leicht vergessen: Ohne den Deal wären die beiden wohl freigesprochen worden. Da sie nahezu gleich aussehen, wäre die Tat nicht einem eindeutig zuzuordnen gewesen.

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