Bundestagswahlkampf in Berlin: Erst an die Laterne, dann ins Museum
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Grün auf Grün. Spitzenkandidatin Renate Künast und die Berliner Parteichefin Bettina Jarasch stellten am Sonnabend auf dem Bayerischen Platz eines ihrer Plakate vor.

© dpa

Tagesspiegel Plus

Bundestagswahlkampf in Berlin: Erst an die Laterne, dann ins Museum

Seit Sonntag dürfen die Parteien mit Plakaten zur Bundestagswahl für sich werben. Der Kampf um die besten Plätze und stärksten Motive ist eröffnet. Und das Zeughaus freut sich über Nachschub für seine Sammlung.

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Der politische Gegner wird als gefährliches Ungeheuer dargestellt, die Parolen sind aggressiv, fast jeder Satz endet mit Ausrufezeichen. Im Zeughaus Unter den Linden bekommt man passend zum heute anlaufenden Plakatwahlkampf zur Bundestagswahl 2013 eine Ahnung davon, wie deftig es einst zu Zeiten der Weimarer Republik und während des Kalten Krieges im Wahlkampf zuging.  Die Dauerschau des Deutschen Historischen Museums zeigt das Auf und Ab der deutschen Geschichte unter anderem anhand der sich wandelnden Wahlkampfkultur. In sieben Wochen landen hier auch zahlreiche Plakate, mit denen die Parteien von diesem Sonntag an für die Bundestagswahl am 22. September werben.

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