
© Illustration: Stuttmann
Klaus Stuttmann zum Anschlag in Paris: „Es braucht nur einen, der durchbrennt“
Tagesspiegel-Karikaturist Klaus Stuttmann kennt es, wegen Zeichnungen bedroht zu werden. Den Missbrauch von Religion will er weiter kritisieren – aber nicht um jeden Preis, wie er im Interview sagt.
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Herr Stuttmann, ist Ihre Arbeit nach dem Mordanschlag auf die französischen Kollegen noch dieselbe wie zuvor?
Sie sollte es sein. Aber ich bin mir sicher, dass ich Zeichnungen zum Thema Islam vor dem Herausgeben noch genauer daraufhin prüfe, ob sie zu Eskalation führen oder missbraucht werden können. Wir Karikaturisten müssen natürlich nach wie vor gegen Verbrechen zeichnen, die angeblich im Namen Allahs begangen werden. Ich habe auch dieses Jetzt-erst-recht- Gefühl. Aber letztlich sitzt man dann doch allein in seinen vier Wänden.
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