Hochwasser in Brandenburg: Fahrverbot für Kähne im Spreewald
zum Hauptinhalt
Das Hochwasser hat jetzt auch den Spreewald erreicht. Wer an diesem Wochenende Kahnfahren will, sollte zuvor den Veranstalter anrufen. Offiziell sind die Wasserwege gesperrt, doch die Kahn- und Fährleute überlegen noch, ob sie das Verbot befolgen.

© Weisflog

Tagesspiegel Plus Update

Hochwasser in Brandenburg: Fahrverbot für Kähne im Spreewald

Die Situation im  Spreewald ist weiter angespannt. Seit dem Morgen dürfen die Wasserwege nicht mehr befahren werden. Unterdessen sinken zwar die Pegelstände an der Schwarzen Eltster. Aber es hat wieder begonnen, zu regnen. Und Mühlberg ähnelt einer Geisterstadt.

Von Sandra Dassler

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

In den drei Landkreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz sind seit dem Morgen alle Wasserwege gesperrt. Einige kleinere Unternehmen wollen trotzdem fahren, Kontrollen gibt es bislang keine. Die größeren Genossenschaften allerdings halten sich an das Verbot und wollen bei den zuständigen Landräten Ausnahmen erreichen, zumindest in den Gegenden, wo ihrer Ansicht nach gefahrlos gefahren werden kann. Dazu zählen Burg im Oberspreewald, Lübbenau und Raddusch. "Dort ist das Wasser nicht höher als am Freitag", sagt ein Fährmann. Allerdings sollen die Ausnahmen nur für die Kähne gelten, nicht für Paddelboote und Kanus.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })