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Unterkunft für Asylbewerber in Berlin: Flüchtlinge ziehen mit Polizeischutz in Hellersdorf ein
Trotz wochenlangen Streits ziehen am Montag die ersten Flüchtlinge in die Unterkunft in Hellersdorf. Nach einem ruhigen Start, zeigten sich im Verlaufe des Tages einige Empörte.
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Und dann geht alles ziemlich geräuschlos. Nach wochenlangem Streit um das Flüchtlingsheim in Hellersdorf sind am Montag die ersten Bewohner eingezogen. Drei, vier Polizeiwagen sichern das Gelände, doch Proteste von Anwohnern bleiben – zumindest tagsüber – aus. Es nieselt, aus den Fenstern in der Carola-Neher-Straße lehnen sich ein paar ältere Herren und erstaunlich junge Damen, murrend tun sie ein wenig Unmut kund, konkret wird kaum jemand. Ein paar Empörte treffen sich auf dem Fußweg in Sichtweite der Schule. „Was machen wir denn nun?“, fragt ein junger Mann, der aussieht wie Mitte 30, eigenem Bekunden zufolge aber zehn Jahre jünger ist. Seine weibliche Begleitung zieht ihren muskulösen Hund an der Leine von der Straße und sagt: „Nüscht. Da kannste nüscht machen.“
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