
© Doris Spiekermann-Klaas
Saubere Sache in Prenzlauer Berg: Für Thea und Ruth, für Meta und Erika
In einem Gesprächskreis treffen Kinder überlebender Juden auf Kinder bekennender Nazis. Am Nachbarschaftshaus Pfefferwerk, in dem sich in den 30er Jahren ein jüdisches Kinderheim befand, erinnern Stolpersteine an die ermordeten Kinder. Am Aktionstag werden sie gereinigt.
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Die Kinder sollen „das Lachen nicht verlernen“. So stand es 1935 in einem Zeitungsartikel über das jüdische Kinderheim. Denn in den Mietskasernen in Prenzlauer Berg wuchsen viele Kinder in ärmlichen, beengten Verhältnissen auf. Die großzügigen, hellen Räume in der Fehrbelliner Straße 92 wirkten da einladend auf die Mädchen und Jungen. Auch dass hier immer jemand war, der mit ihnen spielte, bastelte und Hausaufgaben machte, sprach sich schnell herum. So gingen täglich 180 Kinder ein und aus.
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