Verkehrssenator in Berlin: Tunnel für Dresdner Bahn unwahrscheinlich
zum Hauptinhalt
Andreas Geisel in der Straßenbahn zum Hauptbahnhof: Mit der Tram beschäftigt sich der Verkehrssenator auch in Zukunft noch häufig.

© Lukas Schulze/dpa

Tagesspiegel Plus

Pläne des Verkehrssenators für Bahn und Tram in Berlin: Geisel: Tunnel für Dresdner Bahn unwahrscheinlich

Der neue Verkehrssenator Andreas Geisel sagt, ein Tunnel für die Dresdner Bahn sei unwahrscheinlich. Dafür gibt es einige Pläne für die Straßenbahn - sie soll näher ans Ostkreuz rücken und auch im Westen ausgebaut werden.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Auch so eine Altlast für Andreas Geisel: der Ausbau der Dresdner Bahn durch Lichtenrade. Entschieden ist hier noch nichts. Aber dass die Gleise in einem Tunnel verschwinden, wie es Anwohner fordern, hält Geisel als auch für den Verkehr zuständiger Senator für ziemlich unwahrscheinlich. Die für 2023 angestrebte Inbetriebnahme der Gleise für den Fern- und Regionalverkehr sowie für den Airport-Express zum BER-Flughafen würde sich weiter verzögern, der Gang unter die Erde teurer als der von der Bahn vorgesehene ebenerdige Bau mit Lärmschutzwänden, die S-Bahn wäre vier Jahre unterbrochen, und über die Straßen Lichtenrades würden sich unzählige Lastwagen mit Materialtransporten quälen, sagte Geisel am Montag. Er wisse nicht, ob dies jedem klar sei.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })