50. Jubiläum: Gropiusstadt kämpft gegen ihr schlechtes Image
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Luftaufnahme der Gropiusstadt, Berlin-Neukölln.

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50. Jubiläum: Gropiusstadt kämpft gegen ihr schlechtes Image

90 Meter hohe Wohntürme, 50 Jahre Geschichte. Und so schön grün hier! Die Gropiusstadt feiert ihr Jubiläum. Viele finden das Wohnmaschinenviertel abschreckend, doch Bewohner sehen die Gegend mit anderen Augen.

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Hallooo, Jaaah, Genauuuu. Julia Pankratyeva singt, wenn sie spricht, ihre Sätze enden in großen, langsamen Lachkaskaden. Sie trägt ein beigefarbenes Kostüm, Perlenkette und rosa Lippenstift – hinter ihr ragen graue, unsanierte Betontürme in den Himmel. Das ist Gropiusstadt, 50 Jahre nach ihrer Gründung. Viele finden das Wohnmaschinenviertel für 35 000 Menschen im Süden Neuköllns immer noch abschreckend, die meisten Gropiusstädter sehen die Gegend aber mit anderen Augen. Julia Pankratyeva hat sich hier vom ersten Tag an wohlgefühlt. In Kirowograd, wo sie früher lebte, sehen die Wohntürme nicht viel anders aus. Die Ukrainerin schätzt vor allem das viele Grün hier und die singenden Vögel in den Bäumen.

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