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Unternehmen am BER: Händler in Existenznot
Sie wollten vom Wirtschaftsmotor BER profitieren, doch die neue Verschiebung des Eröffnungstermins bringt viele Firmen in Schwierigkeiten. Die Unternehmer stellen sich die Frage: Aussteigen oder weiter durchhalten?
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Nachdem Karsten Schulze die schlechte Nachricht vom erneut verschobenen Flughafenstart erst einmal richtig verarbeitet hat, will er gar nicht mehr mit dem Schimpfen aufhören. „Wir haben uns darauf verlassen, dass man uns nicht noch mal belügen wird“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter des Spandauer Busreiseunternehmens Haru Reisen OHG. Eigentlich wollte das Familienunternehmen längst mit drei eigens angeschafften Reisebussen im Linienverkehr zwischen dem Steglitzer Kreisel und dem BER in Schönefeld pendeln. Dann platzte im vergangenen Jahr die für den 3. Juni geplante Inbetriebnahme des Airports wegen Mängeln beim Brandschutz.
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