Berlin: Hinterm Schloss geht’s weiter
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Garten statt Warten. Auch wenn sich im Schloss Petzow selbst noch nichts tut, soll das Außenareal nun teils nach historischem Vorbild wieder angelegt werden. Foto: picture alliance/AKG

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Berlin: Hinterm Schloss geht’s weiter

Das Hotelprojekt in Petzow liegt wegen der Hilpert-Affäre auf Eis. Doch für den Garten hat ein Investor jetzt einen Plan.

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Werder (Havel) - Schloss Petzow liegt im tiefsten Winterschlaf. Für den einstigen Schlossgarten aber gibt es jetzt große Pläne: Klaus Kosakowski (69), früher im Management des Handelskonzerns Rewe, dann Grundstücksentwickler, will auf der Brache einen öffentlichen Obst- und Ziergarten anlegen, der sich teilweise am historischen Vorbild orientiert. Außerdem sind auf dem über 20 000 Quadratmeter großen Gelände hinter dem Tudor-Schloss Neubauten geplant, darunter ein Obstlager, ein Gartenhaus, das als Kunstatelier genutzt werden soll, und ein Wohnhaus in Gestalt einer Orangerie.Kosakowski ist Gartenfreund, liebt, wie er sagt, den Ort und ist mit der Geschichte des Schlosses und der dort einst ansässigen Gutsherrenfamilie Kaehne bestens vertraut. Stilistisch will er sich mit seinem neuen Schlossgarten ans Petzower Ensemble mit Schloss, Park, Dorf und Kirche anlehnen. In Werders Bauausschuss wurde das Projekt vergangene Woche begrüßt, ein Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplans fiel einstimmig. Man hofft auf Impulse für die Zukunft des Schlosses, wie es hieß.

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